Milestones Diavolezza

Die Diavolezza, die bis im Mai 2017 zu Engadin St. Moritz Mountains gehörte, war lange Zeit ein Ganzjahres-Skigebiet, bis die sich verändernden klimatischen Bedingungen Auswirkungen auf das touristische Angebot hatten. Neben Projekten zum Thema Klimawandel wurden auf der Diavolezza in den vergangenen Jahren Investitionen in die Infrastruktur und in das hochalpine Bergerlebnis getätigt.
 

Abgeschlossene Projekte

Erlebnisraum Bernina Glaciers
Das Bernina-Gebiet zwischen dem Engadin und dem Valposchiavo besticht durch eine Szenerie aus ewigem Eis und acht Alpengipfeln um die Viertausendermarke. Die Vielfalt der Region und der Aufklärungsbedarf betreffend deren Vergänglichkeit wurden im Rahmen des "Erlebnisraum Bernina Glaciers" zu einem Projekt systematisiert, welches zum Ziel hat, die Natur besser erlebbar zu machen und so die Tourismusfrequenzen zu steigern. Für die Planung und Umsetzung konkreter Massnahmen zuständig sind die Mitglieder des 2013 gegründeten Vereins Erlebnisraum Bernina Glaciers: Pontresina Tourismus, Rhätische Bahn AG, Verein Giardino dei Ghiacciai Cavaglia, Repower AG, Ente Turistico Valposchiavo sowie Engadin St. Moritz Mountains. Die Projektbeschreibung liefert einen guten Überblick über die Ziele und Tätigkeiten des Vereins Erlebnisraum Bernina Glaciers:

Projektbeschreibung Bernina Glacies

Aussichtsterrasse Berghaus Diavolezza
Im Rahmen des Projektes Erlebnisraum Bernina Glaciers wurde beim Berghaus Diavolezza im Frühjahr 2015 für rund CHF 250'000 eine Aussichtsterrasse eröffnet, welche den Ausflugsgästen einen spektakulären Blick auf den Pers- und Morteratschgletscher ermöglicht. Diese 21 Meter lange und etwa 4,8 Meter über dem Boden angebrachte Plattform gestaltet das hochalpine Bergerlebnis seither noch intensiver, die Informationstafeln liefern zudem wertvolle Hinweise auf die umgebende Bergwelt. 

 


 



Umfassende Modernisierung der Diavolezza-Bahn

Die umfassende Revision und Modernisierung der Diavolezza-Bahn in der Saison 2011/12 umfasste eine Investitionssumme von rund CHF 4,5 Millionen und wurde vom Marktleader im Schweizer Seilbahnbau Garaventa umgesetzt. Auf den ersten Blick für die Gäste sichtbar wurden die Kabinen verändert, wobei eine ganz in blau, die andere in gelb gehalten wird. Durch die bis zum Boden reichenden Fenster wird den Gästen zudem eine traumhafte Rundumsicht geboten. Das verjüngte Beladungskonzept mit drei elektrischen zueinander versetzten Schiebetüren erleichtert seit der Modernisierung das Beladen der Bahn und gestaltet das Ein- und Aussteigen der bis zu 102 Fahrgäste bequemer und effizienter. Im Inneren der Diavolezza Talstation wurde ein neuer Antrieb und ein neuer Motor von ABB Oerlikon eingebaut, ebenso wurden die Seilbahnsteuerung (von der Frey AG, Stans) und das Bremsaggregat (von Garaventa, Soltau) erneuert.