Infos von den Bergen

Hier erfahren Sie, was auf Corviglia und Muottas Muragl spannendes läuft.



Neue Pächter auf der Chamanna: Patrik Kuhn und Men Schneider im Interview

Habt ihr auch schon mal auf der gemütlichen Sonnenterrasse oben auf der Chamanna gesessen? Am 27. November startet die beliebte Berghütte auf der Corviglia in die Wintersaison – dieses Jahr erstmals unter der Leitung von Men Schneider und Patrik Kuhn. Wir haben im Interview mit den beiden jungen, einheimischen Pächtern über ihr neustes Projekt gesprochen...

Patrik und Men, könnt ihr unseren Einheimischen und Gästen schon etwas über euer Konzept verraten?

Patrik: Die Chamanna wird weiterhin ein Treffpunkt für alle sein: eine gesunde Mischung aus Altbewährtem und jungen, frischen Ideen. Eine spannende Kombination, die Gäste und Einheimische jeden Alters anspricht – sowohl in punkto Inneneinrichtung als auch in punkto Kulinarik. Als junge Engadiner, die in den vergangenen Jahren an verschiedensten Orten auf der Welt unterwegs waren, bringen wir selbstverständlich frischen Wind in die Chamanna. Die drei Teile der Chamanna schaffen eine tolle Kombination, in der alle ein passendes Plätzchen finden. 

Men: Wie Patrik sagt, waren wir nach unserer Ausbildung an der Hotelfachschule an verschiedenen Orten auf der Welt unterwegs. Ich vor allem in Asien, Patrik unter anderem in Qatar und Deutschland. Hier, aber auch etwa in der «la baracca», in den Westschweizer Hotelfachschulen, mit unserem Pop-up-Restaurant «Chambre séparée» in Zürich oder dem Paddock diesen Sommer am St. Moritzersee haben wir viele spannende Eindrücke gesammelt. Wir haben interessante Ansatzpunkte im Bereich Kulinarik gesehen, neue Ideen und Trends aufgeschnappt. All diese Erfahrungen fliessen in unsere Arbeit auf der Chamanna ein – ohne dabei das Altbewährte zu vernachlässigen. 

Woran arbeitet ihr gerade – was gibt es bis zur Eröffnung noch zu tun?

Men: Im Moment beschäftigen uns vor allem logistische Arbeiten und Fragen. Dabei können wir auf die Unterstützung von Mountains und den umliegenden Gastgebern zählen, was wir sehr schätzen.

Patrik: Genau, auf dem St. Moritzer Berg ist es diejenige Hütte, welche am weitesten entfernt von Transportmitteln ist. Für den Winterbetrieb ist es eine enorme Herausforderung, Lebensmittel und andere Güter hochzubringen. Wir versuchen alles optimal zu planen, um die grösstmögliche Effizienz und Effektivität zu gewährleisten.

Lässt ihr euch auch schon in die Speisekarte blicken? 

Men: Die Speisekarte wird ein guter Mix aus dem, was marktorientiert ist, was man auf dem Berg bis anhin vielleicht noch nicht so kennt und was wir beide mögen. Auch bei unseren Gerichten wollen wir eine spannende, abwechslungsreiche Kombination aus Bestehendem und urbanen, internationalen Einflüssen schaffen. Was das ganz genau sein wird, verraten wir heute noch nicht. Sonst bleibt es schliesslich nicht spannend – die Leute sollen sich überraschen lassen (schmunzelt). 

Und auf was freut ihr euch jetzt am meisten? 

Patrik: Wir freuen uns allgemein riesig auf den Winter. Wir sind sehr dankbar, dass uns unsere Bekannten, Freunde, Familie, aber auch Mountains so toll in unserem Vorhaben unterstützen. Es ist wirklich eine Gemeinschaftsleistung. Für uns ist es ein grosses Geschenk, dass wir mit der Chamanna die Möglichkeiten haben, zuhause auf unserem Hausberg gleich an der Skipiste ein langfristiges Standbein aufzubauen. Wir freuen uns, euch alle am 27. November zu begrüssen!

Wir wünschen Patrik und Men weiterhin viel Freude und Energie bei den Vorbereitungsarbeiten und freuen uns schon auf das Wiedersehen beim Saisonstart auf der Chamanna.



«Der Marmotta Flow Trail verbindet neu Corviglia und Marguns»

Im Verlaufe des Sommers entsteht zwischen Corviglia und Marguns der Marmotta Flow Trail – passend zu den vielen Murmeltieren, die in diesem Gebiet residieren. Die neue Route führt von der Corviglia bis nach Marguns und erweitert das Bike-Angebot um einen besonders einfachen Trail. Im Gespräch mit Engadin St. Moritz Mountains erklärt Lukas Häusler, Projektleiter und Trailbauer bei Allegra Tourismus, warum der Marmotta Flow Trail ideal für Bike-Neulinge geeignet ist und wie er die Dynamik rund um das Mountainbike-Angebot im Engadin einschätzt.

Lukas, wann können die Flow-Liebhaber unter uns zum ersten Mal den Marmotta Trail hinunterbiken?

Sobald der Schnee geschmolzen ist, legen wir mit dem Trail-Bau los – ich hoffe im Juni. Sieben bis acht Wochen nach Baustart sollte der neue Trail fertig sein.

Und für wen ist der Trail geeignet?

Der Marmotta Flow Trail wird deutlich einfacher als die bestehenden Bike-Routen auf der Corviglia: Er ist mit sieben Prozent Gefälle flacher, bietet ein einfacheres Gelände – ohne grosse Sprünge – und ist mit 2,2 Kilometern kürzer als die bisherigen Trails. Es ist eine blaue Route, die besonders für Familien mit Kindern und für Bike-Neulinge geeignet ist.

Man kann den Trail also auch problemlos als Familie mit Kindern fahren?

Ja, genau. Der Marmotta Flow Trail ist ein guter Einstieg, um mit den Kids das Biken zu entdecken. Ich finde es genial, dass wir künftig einen so kurzen Trail haben, damit die Leute das Biken in einer sicheren Umgebung ausprobieren können. Mein Tipp: Auf der Corviglia vor der quattro BAR gibt es ein kleines Trail Skills Center. Dort kann man gut üben, bevor es auf den Trail geht.

Was kannst du allgemein zum Mountainbike-Angebot im Engadin sagen?

Wir haben im Unterschied zu früher ein Angebot, das von allen gemeinsam und einheitlich vermarktet wird. Die Gemeinden, die Bergbahnen, die Destination, wir von Allegra Tourismus: Alle arbeiten zusammen am Mountainbike-Angebot. Diese Dynamik ist sehr, sehr gut. Auch das Niveau der Trails im Engadin ist hoch, aber wir müssen dranbleiben. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb müssen alle zusammen auch nach der Fertigstellung des Marmotta Flow Trails weiterhin Vollgas beim Unterhalt der Mountainbike-Infrastruktur und der Planung von weiteren Mountainbike-Angeboten geben.



Corviglia: Testsieger «5-Sterne-Skigebiete»

Obwohl unsere Vorfreude auf den Bergsommer riesengross ist, freuen wir uns auch schon auf die nächste Wintersaison. Warum? Weil unsere Corviglia zum Skifahren einfach top ist! Skiresort.de sieht das genau so und hat uns im Mai 2021 als Testsieger in der Kategorie «5-Sterne-Skigebiete» ausgezeichnet. Hier geht's zum ganzen Testbericht.



Wir starten in die Wintersaison 2020/21

(News vom 24. November 2020)
 
Es ist soweit: Am Samstag, 28. November um 7:45 Uhr, starten wir in die Wintersaison 2020/21. Alle, die im Besitz eines Jahresabonnements sind, können das gleiche Pistenangebot bereits am Freitag, 27. November geniessen.
 
Corona hat auf unser Angebot zum Saisonstart keinen Einfluss. Der einzige grosse Unterschied: Auf den Bahnanlagen, im Anstehbereich, in allen Innenräumen und überall dort, wo die Distanz von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, analog dem öffentlichen Verkehr. Detaillierte Angaben zu unserem Schutzkonzept finden Sie hier. Wir bitten alle, sich an die Regeln zu halten und ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen. So steht einem gelungenen Saisonstart nichts im Weg.
 
In Betrieb sind ab diesem Wochenende:
• Die Zubringerbahnen Signal, Dorf-Chantarella-Corviglia und Celerina-Marguns
• Die Anlagen SB Alp Giop, SB FIS, SB Plateau Nair, SB Corviglia, SB Trais Fluors, SB Glüna
 
Das geöffnete Pistenangebot finden Sie hier (in Vorbereitung = voraussichtlich ab Freitag offen, Talabfahrten mit Vorbehalt).
 
Wegen des trockenen und warmen Wetters der letzten Wochen werden wir die Schneeverbindung Signal Berg nach Salastrains und Chantarella auf das Eröffnungswochenende hin nicht anbieten können. Deshalb wird auch die SB Salastrains nicht in Betrieb sein, dafür - zur Anbindung der Signal Bahn - die Sesselbahn Alp Giop.
 
Geöffnete Restaurants: Edy's, quattro BAR, Alpina-Hütte, Signal Stübli, Restaurant & Bar Marguns (komplett saniert), Restaurant & Pizzeria Chadafö, Sternbar Marguns, Snowli Restaurant, Restaurant Salastrains (nur zu Fuss erreichbar).
 
Ausblick
Die Temperaturen werden es mit grosser Wahrscheinlichkeit zulassen, dass wir die kommenden Nächte schneien können. Das bedeutet, dass mit Hochdruck die Talabfahrten, die Anbindung von Trutz/Suvretta und die Vorbereitungen für den World Cup Damen angegangen werden. Auch die Anbindung zum Restaurant Salastrains und Che Cha wird im Fokus stehen.


5 Sterne für Corviglia

Das weltweit grösste Testportal von Skigebieten, Skiresort.de, hat unser Skigebiet auch 2020 zum 5-Sterne-Testsieger gekürt. Lesen Sie hier den Testbericht.



Seit 35 Jahren in der Luft über Corviglia unterwegs

Seit 35 Jahren zeigt Heinz Zwyssig, Gründer von Airtaxi St. Moritz, Gästen sowie Einheimischen das Engadin aus der Vogelperspektive. Als Dankeschön für die Treue offeriert er vom 13. März bis 22. März 2020 Flüge zum Spezialpreis von 160 Franken. Der Start erfolgt wie immer spektakulär bei der Bergstation Corviglia.

(News vom 5. März 2020)

Im Winter 1982/83 kommt Heinz Zwyssig ins Engadin, um bei der Skischule Suvretta das Skilehrerpatent zu erweben. Auf dem Autodach reist ein Doppelsitzerdelta mit. Schon bald führt er mit Skilehrerkollegen die ersten Taxiflüge ab Corviglia durch. 1984 gründen sie die Flugschule Luftarena und führen die Flüge professionell durch. Das Airtaxi St. Moritz ist geboren. Seither bietet Heinz Zwyssig während der Wintersaison bei gutem Wetter täglich Flüge mit Start unterhalb der Bergstation Corviglia an.

 

Die Geschichte des Airtaxis

Ganz so einfach ist es in den Anfangsjahren nicht. Zum einen gibt es für Flüge ab Corviglia ein Transportproblem. Die sperrigen Dinger können nur frühmorgens hochtransportiert werden, also nur einmal pro Tag. Das beschränkt die Fluganzahl auf die verfügbaren Geräte. Eine Sitzung bei Kurdirektor Hans Peter Danuser soll helfen. «Ist das gefährlich? Können Sie das verantworten?»  – «Ja.» – «Ok. Machen wir.» Das Gespräch öffnet Türen. Transport, Start und Landeplätze werden geregelt, vieles geht nun einfacher.

Die Engadiner Deltaflieger sind Pioniere. Gegen Ende der ersten Saison erscheint ein Bericht im Schweizer Fernsehen, in der Sendung Karussell. St. Moritz ist die erste Destination mit Delta-Passagierflügen in der Schweiz. Doch Heinz Zwyssig und seine Kollegen bewegen sich im juristischen Grenzbereich. Das Fliegen mit Passagieren ist in der Schweiz offiziell noch nicht erlaubt. Es gibt Diskussionen und eine Verwarnung des Schweizerischen Hängegleiter-Verbands. Die Engadiner Pioniere intervenieren, denn auch in den umliegenden Ländern wird schon zu zweit geflogen. In der Folge bietet der Verband erstmals Kurse «Ausbildung zum Passagierfliegen» mit anschliessender Prüfung an. Endlich ist das Fliegen mit Passagieren in der Schweiz legal.

Nach wechselnden Partnern kommt 1992 Daniel Waelti in Heinz Zwyssigs Team. Er arbeitet bei der Skischule St. Moritz, im Sommer verdient er sein Geld mit Tandemfliegen in Interlaken. Inzwischen ist er einer der routiniertesten Tandempiloten der Welt. Auch bei Heinz Zwyssig sind die Gäste gut aufgehoben: Er war während mehreren Jahren Trainer und Teamleader der Schweizer Nationalmannschaft im Deltafliegen. Er selbst wurde zweifacher Sieger bei der WM Red Bull Akkro Vertigo.

Fliegen zum Preis von anno dazumal

Anlässlich des 35-Jahre-Jubiläums offeriert Airtaxi St. Moritz eine Flugwoche zum Spezialpreis. Vom 16. März bis 22. März 2020 kostet ein Delta- oder Gleitschirmflug gleich viel wie anno dazumal: 160 Franken. Dokumentiert wird der Flug mit Fotos und Videos. Treffpunkt ist jeweils zur vollen Stunde zwischen 10 und 16 Uhr, der Startplatz auf Corviglia.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Voranmeldung erwünscht.

Reservationen: Heinz Zwyssig +41 (0)79 353 21 59



Ein neuer Look für Marguns

Engadin St. Moritz Mountains investiert in umfassende Erneuerungsarbeiten auf Marguns. Im
vergangenen Sommer wurde der Sessellift Trais Fluors saniert und mit neuen Sesseln ausgestattet,
im nächsten Sommer sind das Selbstbedienungsrestaurant und die Terrasse an der Reihe.

(News vom 22.11.2019)

Ab dieser Wintersaison schweben unsere Gäste mit dem Sessellift Trais Fluors noch unbeschwerter in die Höhe als bereits zuvor. Neue Komfortsitze, Sicherheitsbügel sowie eine leichtere Wetterschutzhaube machen den Lift nicht zuletzt für Kinder sicherer und bequemer. Auch im technischen Bereich wurde viel investiert. Die Totalumbaukosten beliefen sich auf CHF 2,3 Mio.

Im nächsten Sommer wird das Selbstbedienungsrestaurant auf Marguns vollständig umgebaut und modernisiert. Neben einem frischen Look erhält es mehr Platz, auch für die Verpflegung von Skischulen und Gruppen. Aufgewertet wird die bediente Terrasse im Obergeschoss. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf rund CHF 7 Mio.

Die beliebte Pizzeria Chadafö bleibt in ihrer heutigen Form bestehen, ist wegen der umfassenden Sanierungsarbeiten am Selbstbedienungsrestaurant im Sommer 2020 aber ebenfalls geschlossen. Damit die Gäste aus Celerina dennoch per Bergbahn zu einem Gastronomiebetrieb auf dem Berg fahren können, nehmen die Engadin St. Moritz Mountains in dieser Zeit die Sesselbahn Marguns–Corviglia in Betrieb.

Im Winter 2020/2021 ist der Umbau auf Marguns abgeschlossen und die Pizzeria Chadafö sowie das umgebaute Restaurant & Bar Marguns verwöhnen ihre Gäste wieder auf dem gewohnt hohen Niveau.

Eine Neuigkeit gibt es übrigens bereits in diesem Winter bei der Talstation Celerina: Ab sofort müssen die Gäste den Weg vom Parkplatz hinauf zur Kasse nicht mehr zu Fuss zurücklegen, sondern können dies bequem auf einem sogenannten Förderband tun.



Wenn der Schnee unter den Füssen knirscht

Mittendrin und doch weit weg vom Rummel: Zwei neue Winterwanderwege auf Corviglia laden zum genussvollen Entdecken der verschneiten Märchenlandschaft abseits der Pisten ein.

(News vom 22.11.2019)

Die zwei neuen Winterwanderwege führen von Corviglia nach Marguns und von Marguns zur Mittelstation Chantarella und dauern je eine Stunde. Während der erste Weg oberhalb der Waldgrenze mit der Sicht auf die Berge und mit einer Stärkung in den Restaurants auf Marguns lockt, führt der zweite Weg am Schluss durch den Wald nach Chantarella – ein Highlight, wenn dieser frisch verschneit ist. Geöffnet sind die Wege während der Wintersaison, je nach Schneeverhältnissen. Zum ersten Mal öffnen die beiden Wege voraussichtlich vor Weihnachten. Weitere Infos: mountains.ch/winterwandern



Kiko, der Snow-Dealer

Hey – hast du Lust auf Schnee? Diese Frage sorgte bei Fussgängern in Zürich für Lacher und Verwirrung. Comedian Kiko war als Dealer unterwegs und versuchte den Passanten Schnee zu verkaufen. Das Ganze hatte natürlich einen ganz harmlosen Hintergrund, wie sich nach der ersten verblüfften Reaktion herausstellte. Denn es handelte sich um echten Schnee – aus dem Engadin.

Der Hintergrund der Aktion war natürlich der Snow-Deal, das dynamische Preissystem der Oberengadiner Bergbahnen. Mit diesem gibt es auch in dieser Wintersaison wieder Tagestickets bereits ab 45 Franken. Je nach Nachfrage ist der Preis für die Tickets am jeweiligen Gültigkeitstag unterschiedlich hoch. Frühbucher profitieren von grosszügigen Rabatten. Für Familien gibt es besondere Vorteile mit tollen Rabatten für die Kleinen.