Infos von den Bergen

Hier erfahren Sie, was auf Corviglia und Muottas Muragl spannendes läuft.



Lawineninspektion auf der Corviglia mit Glaziologe  Andri Moll

Für das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF werden täglich – durch SLF-Beobachter der ganzen Schweiz – Schneeprofile an relevanten Hängen erstellt. Einer von ihnen ist Glaziologe Andri Moll, welcher durch seine Tätigkeit einen wichtigen Beitrag zum schweizerischen Lawinenlagebericht leistet: «Von aussen erkennt man nicht, welche Eigenschaften eine Schneedecke aufweist. Erst beim Graben und Freilegen des Blocks, kommen die versteckten Schneeschichten zum Vorschein».  Wir durften Andri bei seiner Arbeit auf der Corviglia begleiten und so einen spannenden Blick hinter die Kulissen ergattern. Hier erklärt uns Andri, was es mit dem Schneeprofil auf sich hat und wie das Ganze funktioniert.   

Um ein sogenanntes Schneeprofil zu erstellen, wird im ersten Schritt ein geeigneter Standort ausgesucht: «Optimal dafür ist ein Steilhang mit mehr als 30 Grad Neigung, da in diesen Zonen Lawinenabgänge erst möglich sind. Ist ein spannender Standort einmal erkannt, wird in einem zweiten Schritt alles vorbereitet, um ein Schneeprofil sowie ein Rutschblocktest durchzuführen», erklärt uns Andri. In einem zweiten Schritt wird ein Schneeblock von 2 x 1.5 Meter freigeschaufelt.   Durch das senkrechte Schaufeln werden die verschiedenen Schneeschichten sichtbar, welche sogar von blossem Auge zu erkennen sind.  Mit Hilfe einer Rammsonde kann die Dichtheit einzelner Schneeschichten objektiv gemessen werden. Zusätzlich wird jede einzelne Schicht durch ein Handprofil auf ihre jeweilige Härte untersucht. Dabei wird mit unterschiedlichen Belastungen der Hand auf die verschiedenen Schneeschichten gestossen.   Mit Hilfe einer Lupe werden dann die Schneekornform und -grösse der einzelnen Schichten untersucht. Kantige, grosse Schneekristalle weisen auf eine geringe Tragfähigkeit hin und gelten als Schwachschicht. Sind diese Schwachschichten mächtig und grossflächig vorhanden, weist dies auf eine gesteigerte Lawinengefahr hin.   

Zu guter Letzt wird der Rutschblocktest durchgeführt, was dem jungen Glaziologen jedes Mal auf's Neue einen Adrenalin-Kick verleiht: «Der Rutschblocktest ermöglicht es mir, die Stabilität der Schneedecke einzustufen. Die Ruhe sowie das Fokussiert-sein in diesem Moment und in solch steilen Hängen ist schon fast eine Sucht», sagt Andri und macht einen schwungvollen Sprung auf die Schneedecke. Dabei wird erkannt, ob sich durch die Zusatzbelastung auf der Schneedecke ein Teil der Schicht löst und abrutscht.   All diese Messwerte werden genau protokolliert und anschliessend dem SLF zugestellt. Die Ergebnisse des Schneeprofils können öffentlich auf der entsprechenden Website oder dem White Risk App eingesehen werden.  

Es freut uns ganz besonders, wie motiviert und leidenschaftlich Andri täglich seinen Job ausführt. Bei ihm ist eins sonnenklar: Die Sicherheit unserer Gäste steht an oberster Stelle! Wir danken Andri von ganzem Herzen für seinen tollen Einsatz. 



Seilbahnmechatroniker: Lino Jeuch, Diego Hafner und Thomas Brunner im Interview

Sie überwachen, warten und kontrollieren unsere Seilbahnanlagen und sorgen damit für den sicheren Transport der Fahrgäste: die Seilbahnmechatroniker. Eine spannende Aufgabe  mit grosser Verantwortung, für die es ein breites Knowhow braucht. Im Rahmen einer vierjährigen Grundausbildung lernen angehende Seilbahnmechatroniker deshalb alles rund um Mechanik, Elektronik und deren Zusammenhänge. Doch wie steht es um die Karrierechancen nach der abgeschlossenen Lehre? Lino Jeuch (Seilbahnmechatroniker im 2. Ausbildungsjahr), Diego Hafner (ausgebildeter Seilbahnmechatroniker) und Thomas Brunner (Technischer Leiter und Berufsbildner Seilbahnmechatroniker) haben uns im Gespräch auf Corviglia einen Einblick in ihren einzigartigen Beruf, dessen Lehrgang und Karrieremöglichkeiten gewährt. 

Für einzelne Schnuppertage oder ganze Schnupperwochen als Seilbahnmechatroniker kannst du dich gerne an Thomas Brunner, Technischer Leiter Engadin St. Moritz  Mountains, wenden: thomas.brunner@mountains.ch

THOMAS BRUNNER - Technischer Leiter und Berufsbildner

Thomas, der Begriff «Seilbahnmechatronik» klingt nach komplizierten, ineinandergreifenden mechanischen und elektronischen Teilen. Wie komplex ist eure Arbeit tatsächlich?

Bei jeder Arbeit, die wir an der Seilbahn ausführen, müssen wir genau überlegen, was mit jedem einzelnen Teilchen verknüpft ist. Man muss deshalb sehr gut vernetzt denken können. Nehmen wir zum Beispiel die Bremse: Eine Bremse ist grundsätzlich mechanisch, wird aber mit Fluidtechnik betrieben. Die Ansteuerung der Bremse funktioniert hingegen elektronisch: Dazu gehört zum Beispiel das Druckregelventil. Wenn ich nun am Druckregelventil etwas verändere, wirkt sich diese kleine Anpassung auf die gesamte Bremse und somit auf die Bahn aus. Die Seilbahnmechatronik ist ein spannendes, komplexes Gefüge, weshalb es auch eine vierjährige Ausbildung dafür braucht.

Als Berufsbildner arbeitest du eng mit den Lernenden zusammen. Welche Fähigkeiten sollten angehende Seilbahnmechatroniker mitbringen?

Weil die Seilbahnmechatronik so vielseitig ist, durchlaufen die Auszubildenden mehrere Bereiche in unserem Betrieb. Sie müssen deshalb fähig sein, von unterschiedlichen Personen Informationen zu erhalten und diese in der Praxis anzuwenden. Eine gewisse Selbstständigkeit sollte von Anfang an vorhanden sein. Ich versuche sie stets passend zum jeweiligen schulischen Schwerpunktthema einzuteilen. Sie arbeiten immer wieder mit neuen Leuten zusammen und sollten deshalb sehr teamfähig sein. Ich stehe ihnen bei Fragen selbstverständlich immer zur Seite und behalte die Übersicht.

Welche Besonderheiten birgt die Ausbildung zum Seilbahnmechatroniker im Engadin?

Das Wetter spielt in unseren Höhenlagen eine besonders wichtige Rolle. Einerseits müssen wir bei allen Bedingungen draussen in 30 Metern Höhe auf einer Stütze Arbeiten ausführen können. Andererseits brauchen wir in punkto Wetter ein breites Knowhow, um den hohen Sicherheitsstandard unserer Bergbahnen stets zu gewährleisten. Deshalb ist diese breit abgestützte Ausbildung zum Seilbahnmechatroniker auch so wichtig. Wir müssen Wetterkarten lesen und interpretieren, aber auch Lawinen beurteilen. Als Seilbahnmechatroniker lernst du ab dem ersten Lehrjahr Wind und Wetter anhand von klar definierten Richtwerten einzuschätzen und dementsprechend Entscheidungen zum Betrieb der Bahnen zu treffen. 

LINO JEUCH - Auszubildender Seilbahnmechatroniker im 2. Lehrjahr

Lino, du befindest dich zurzeit im zweiten Ausbildungsjahr. Woran arbeitest du aktuell?

Ich habe gerade Bremsproben an der Sesselbahn Suvretta-Randolins gemacht. Dabei fahren und stoppen wir mit verschiedenen Bremsungen, um die Funktion des Bremssystems zu prüfen. Bei der Sesselbahn Alp Giop haben wir die Klemmkraft kontrolliert, also die Komponenten, welche die Sessel oben am Seil fixieren. Wir haben zudem die Klemmen auseinandergenommen, gesäubert sowie alle Schrauben und Sessel kontrolliert.

Warum hast du dich für eine Ausbildung zum Seilbahnmechatroniker bei Engadin  St. Moritz Mountains entschieden?

Einerseits, weil ich die Umgebung super finde: Ich fahre am Morgen mit der ersten Bahn hoch und bin immer wieder begeistert von diesem wunderschönen Panorama. Es ist  ein toller Arbeitsort. Andererseits ist die Ausbildung als Seilbahnmechatroniker sehr abwechslungsreich: Da Mountains verschiedene Arten von Bahnen betreibt, kann ich nebst der Sesselbahn auch die Pendelbahn und die Standseilbahn mit ihren dazugehörigen Steuerungssystemen kennenlernen.

Welche spannenden Herausforderungen bringt die Ausbildung als Seilbahnmechatroniker mit sich?

Es gibt viele verschiedene Themenfelder in den Bereichen Elektronik und Mechanik, die in der Ausbildung behandelt werden. Wir müssen ein breites Spektrum abdecken: Bereits bei den Klemmen, welche den Sessel am Seil fixieren, gibt es unterschiedlichste Typen. Weiter gibt es Systeme wie die Pendelbahn, Gondelbahn, Standseilbahn und diese haben wiederum alle ihre Eigenheiten. Zudem sind die einzelnen Komponenten stark miteinander vernetzt. Jetzt, im zweiten Lehrjahr, beginne ich langsam zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Die Funktionsweise der Bahnen ist sehr komplex, was gleichzeitig spannend und herausfordernd ist.

DIEGO HAFNER - Mechaniker, Schwerpunkt Pistenfahrzeuge  (Ausbildung Seilbahnmechatroniker abgeschlossen im August 2021)

Diego, du hast im August 2021 die Ausbildung zum Seilbahnmechatroniker erfolgreich abgeschlossen. Warum würdest du die Ausbildung weiterempfehlen?

Die Ausbildung ist extrem abwechslungsreich und du eignest dir Fachwissen aus verschiedensten Themenfeldern an. Zudem hast du bei Mountains die Möglichkeiten, immer wieder in einem anderen Bereich der Seilbahnmechatronik zu arbeiten. Für jemand, der gerne draussen in den Bergen und technisch interessiert ist, ist es die ideale Ausbildung.

Dank einem mehrjährigen Förderplan hast du zusammen mit Thomas konkrete Ziele  für deine weitere Laufbahn definiert. Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich dir als Seilbahnmechatroniker?

Die Ausbildung zum Seilbahnmechatroniker ist eine gute Basis, auf die man mit verschiedensten Spezialisierungen und Zertifikaten aufbauen kann. Ich kann mich zum Seilbahnfachmann weiterbilden und später Technischer Leiter, Seilbahn Manager oder sogar Betriebsleiter werden. Der Beruf bietet ein breites Spektrum an Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem kann ich innerhalb der Branche sowohl bei den Bergbahnen als auch bei Seilbahnherstellern arbeiten, denn es ist ein internationaler Berufszweig: Seilbahnen gibt es nicht nur in der Schweiz und in Europa, sondern weltweit. Das Knowhow von gut ausgebildeten Seilbahnmechatronikern ist auch in Südamerika, den USA und anderen Ländern gefragt.

Und was sind deine nächsten persönlichen Karriereziele?

Mein Ziel ist es, bald die Weiterbildung zum Seilbahnfachmann zu absolvieren. Zudem möchte ich als St. Moritzer beim Bau der neuen Signal Bahn dabei sein. Bei solch einem grossen Neubau-Projekt auf Montage zu arbeiten, ist bestimmt sehr spannend. Zudem kann ich dadurch im Betrieb bleiben – es gefällt mir sehr gut bei Mountains. Hier erfahre ich die Wertschätzung und Förderung, die mich weiterbringt. Und dennoch ist der  Förderplan keine Verpflichtung für mich: Wenn ich doch mal ausserhalb des Tals oder der Schweiz arbeiten möchte, ist das möglich. Diese Flexibilität finde ich super.



Neue Pächter auf der Chamanna: Patrik Kuhn und Men Schneider im Interview

Habt ihr auch schon mal auf der gemütlichen Sonnenterrasse oben auf der Chamanna gesessen? Am 27. November startet die beliebte Berghütte auf der Corviglia in die Wintersaison – dieses Jahr erstmals unter der Leitung von Men Schneider und Patrik Kuhn. Wir haben im Interview mit den beiden jungen, einheimischen Pächtern über ihr neustes Projekt gesprochen...

Patrik und Men, könnt ihr unseren Einheimischen und Gästen schon etwas über euer Konzept verraten?

Patrik: Die Chamanna wird weiterhin ein Treffpunkt für alle sein: eine gesunde Mischung aus Altbewährtem und jungen, frischen Ideen. Eine spannende Kombination, die Gäste und Einheimische jeden Alters anspricht – sowohl in punkto Inneneinrichtung als auch in punkto Kulinarik. Als junge Engadiner, die in den vergangenen Jahren an verschiedensten Orten auf der Welt unterwegs waren, bringen wir selbstverständlich frischen Wind in die Chamanna. Die drei Teile der Chamanna schaffen eine tolle Kombination, in der alle ein passendes Plätzchen finden. 

Men: Wie Patrik sagt, waren wir nach unserer Ausbildung an der Hotelfachschule an verschiedenen Orten auf der Welt unterwegs. Ich vor allem in Asien, Patrik unter anderem in Qatar und Deutschland. Hier, aber auch etwa in der «la baracca», in den Westschweizer Hotelfachschulen, mit unserem Pop-up-Restaurant «Chambre séparée» in Zürich oder dem Paddock diesen Sommer am St. Moritzersee haben wir viele spannende Eindrücke gesammelt. Wir haben interessante Ansatzpunkte im Bereich Kulinarik gesehen, neue Ideen und Trends aufgeschnappt. All diese Erfahrungen fliessen in unsere Arbeit auf der Chamanna ein – ohne dabei das Altbewährte zu vernachlässigen. 

Woran arbeitet ihr gerade – was gibt es bis zur Eröffnung noch zu tun?

Men: Im Moment beschäftigen uns vor allem logistische Arbeiten und Fragen. Dabei können wir auf die Unterstützung von Mountains und den umliegenden Gastgebern zählen, was wir sehr schätzen.

Patrik: Genau, auf dem St. Moritzer Berg ist es diejenige Hütte, welche am weitesten entfernt von Transportmitteln ist. Für den Winterbetrieb ist es eine enorme Herausforderung, Lebensmittel und andere Güter hochzubringen. Wir versuchen alles optimal zu planen, um die grösstmögliche Effizienz und Effektivität zu gewährleisten.

Lässt ihr euch auch schon in die Speisekarte blicken? 

Men: Die Speisekarte wird ein guter Mix aus dem, was marktorientiert ist, was man auf dem Berg bis anhin vielleicht noch nicht so kennt und was wir beide mögen. Auch bei unseren Gerichten wollen wir eine spannende, abwechslungsreiche Kombination aus Bestehendem und urbanen, internationalen Einflüssen schaffen. Was das ganz genau sein wird, verraten wir heute noch nicht. Sonst bleibt es schliesslich nicht spannend – die Leute sollen sich überraschen lassen (schmunzelt). 

Und auf was freut ihr euch jetzt am meisten? 

Patrik: Wir freuen uns allgemein riesig auf den Winter. Wir sind sehr dankbar, dass uns unsere Bekannten, Freunde, Familie, aber auch Mountains so toll in unserem Vorhaben unterstützen. Es ist wirklich eine Gemeinschaftsleistung. Für uns ist es ein grosses Geschenk, dass wir mit der Chamanna die Möglichkeiten haben, zuhause auf unserem Hausberg gleich an der Skipiste ein langfristiges Standbein aufzubauen. Wir freuen uns, euch alle am 27. November zu begrüssen!

Wir wünschen Patrik und Men weiterhin viel Freude und Energie bei den Vorbereitungsarbeiten und freuen uns schon auf das Wiedersehen beim Saisonstart auf der Chamanna.



«Der Marmotta Flow Trail verbindet neu Corviglia und Marguns»

Im Verlaufe des Sommers entsteht zwischen Corviglia und Marguns der Marmotta Flow Trail – passend zu den vielen Murmeltieren, die in diesem Gebiet residieren. Die neue Route führt von der Corviglia bis nach Marguns und erweitert das Bike-Angebot um einen besonders einfachen Trail. Im Gespräch mit Engadin St. Moritz Mountains erklärt Lukas Häusler, Projektleiter und Trailbauer bei Allegra Tourismus, warum der Marmotta Flow Trail ideal für Bike-Neulinge geeignet ist und wie er die Dynamik rund um das Mountainbike-Angebot im Engadin einschätzt.

Lukas, wann können die Flow-Liebhaber unter uns zum ersten Mal den Marmotta Trail hinunterbiken?

Sobald der Schnee geschmolzen ist, legen wir mit dem Trail-Bau los – ich hoffe im Juni. Sieben bis acht Wochen nach Baustart sollte der neue Trail fertig sein.

Und für wen ist der Trail geeignet?

Der Marmotta Flow Trail wird deutlich einfacher als die bestehenden Bike-Routen auf der Corviglia: Er ist mit sieben Prozent Gefälle flacher, bietet ein einfacheres Gelände – ohne grosse Sprünge – und ist mit 2,2 Kilometern kürzer als die bisherigen Trails. Es ist eine blaue Route, die besonders für Familien mit Kindern und für Bike-Neulinge geeignet ist.

Man kann den Trail also auch problemlos als Familie mit Kindern fahren?

Ja, genau. Der Marmotta Flow Trail ist ein guter Einstieg, um mit den Kids das Biken zu entdecken. Ich finde es genial, dass wir künftig einen so kurzen Trail haben, damit die Leute das Biken in einer sicheren Umgebung ausprobieren können. Mein Tipp: Auf der Corviglia vor der quattro BAR gibt es ein kleines Trail Skills Center. Dort kann man gut üben, bevor es auf den Trail geht.

Was kannst du allgemein zum Mountainbike-Angebot im Engadin sagen?

Wir haben im Unterschied zu früher ein Angebot, das von allen gemeinsam und einheitlich vermarktet wird. Die Gemeinden, die Bergbahnen, die Destination, wir von Allegra Tourismus: Alle arbeiten zusammen am Mountainbike-Angebot. Diese Dynamik ist sehr, sehr gut. Auch das Niveau der Trails im Engadin ist hoch, aber wir müssen dranbleiben. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb müssen alle zusammen auch nach der Fertigstellung des Marmotta Flow Trails weiterhin Vollgas beim Unterhalt der Mountainbike-Infrastruktur und der Planung von weiteren Mountainbike-Angeboten geben.



Corviglia: Testsieger «5-Sterne-Skigebiete»

Obwohl unsere Vorfreude auf den Bergsommer riesengross ist, freuen wir uns auch schon auf die nächste Wintersaison. Warum? Weil unsere Corviglia zum Skifahren einfach top ist! Skiresort.de sieht das genau so und hat uns im Mai 2021 als Testsieger in der Kategorie «5-Sterne-Skigebiete» ausgezeichnet. Hier geht's zum ganzen Testbericht.



Wir starten in die Wintersaison 2020/21

(News vom 24. November 2020)
 
Es ist soweit: Am Samstag, 28. November um 7:45 Uhr, starten wir in die Wintersaison 2020/21. Alle, die im Besitz eines Jahresabonnements sind, können das gleiche Pistenangebot bereits am Freitag, 27. November geniessen.
 
Corona hat auf unser Angebot zum Saisonstart keinen Einfluss. Der einzige grosse Unterschied: Auf den Bahnanlagen, im Anstehbereich, in allen Innenräumen und überall dort, wo die Distanz von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, analog dem öffentlichen Verkehr. Detaillierte Angaben zu unserem Schutzkonzept finden Sie hier. Wir bitten alle, sich an die Regeln zu halten und ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen. So steht einem gelungenen Saisonstart nichts im Weg.
 
In Betrieb sind ab diesem Wochenende:
• Die Zubringerbahnen Signal, Dorf-Chantarella-Corviglia und Celerina-Marguns
• Die Anlagen SB Alp Giop, SB FIS, SB Plateau Nair, SB Corviglia, SB Trais Fluors, SB Glüna
 
Das geöffnete Pistenangebot finden Sie hier (in Vorbereitung = voraussichtlich ab Freitag offen, Talabfahrten mit Vorbehalt).
 
Wegen des trockenen und warmen Wetters der letzten Wochen werden wir die Schneeverbindung Signal Berg nach Salastrains und Chantarella auf das Eröffnungswochenende hin nicht anbieten können. Deshalb wird auch die SB Salastrains nicht in Betrieb sein, dafür - zur Anbindung der Signal Bahn - die Sesselbahn Alp Giop.
 
Geöffnete Restaurants: Edy's, quattro BAR, Alpina-Hütte, Signal Stübli, Restaurant & Bar Marguns (komplett saniert), Restaurant & Pizzeria Chadafö, Sternbar Marguns, Snowli Restaurant, Restaurant Salastrains (nur zu Fuss erreichbar).
 
Ausblick
Die Temperaturen werden es mit grosser Wahrscheinlichkeit zulassen, dass wir die kommenden Nächte schneien können. Das bedeutet, dass mit Hochdruck die Talabfahrten, die Anbindung von Trutz/Suvretta und die Vorbereitungen für den World Cup Damen angegangen werden. Auch die Anbindung zum Restaurant Salastrains und Che Cha wird im Fokus stehen.


5 Sterne für Corviglia

Das weltweit grösste Testportal von Skigebieten, Skiresort.de, hat unser Skigebiet auch 2020 zum 5-Sterne-Testsieger gekürt. Lesen Sie hier den Testbericht.



Seit 35 Jahren in der Luft über Corviglia unterwegs

Seit 35 Jahren zeigt Heinz Zwyssig, Gründer von Airtaxi St. Moritz, Gästen sowie Einheimischen das Engadin aus der Vogelperspektive. Als Dankeschön für die Treue offeriert er vom 13. März bis 22. März 2020 Flüge zum Spezialpreis von 160 Franken. Der Start erfolgt wie immer spektakulär bei der Bergstation Corviglia.

(News vom 5. März 2020)

Im Winter 1982/83 kommt Heinz Zwyssig ins Engadin, um bei der Skischule Suvretta das Skilehrerpatent zu erweben. Auf dem Autodach reist ein Doppelsitzerdelta mit. Schon bald führt er mit Skilehrerkollegen die ersten Taxiflüge ab Corviglia durch. 1984 gründen sie die Flugschule Luftarena und führen die Flüge professionell durch. Das Airtaxi St. Moritz ist geboren. Seither bietet Heinz Zwyssig während der Wintersaison bei gutem Wetter täglich Flüge mit Start unterhalb der Bergstation Corviglia an.

 

Die Geschichte des Airtaxis

Ganz so einfach ist es in den Anfangsjahren nicht. Zum einen gibt es für Flüge ab Corviglia ein Transportproblem. Die sperrigen Dinger können nur frühmorgens hochtransportiert werden, also nur einmal pro Tag. Das beschränkt die Fluganzahl auf die verfügbaren Geräte. Eine Sitzung bei Kurdirektor Hans Peter Danuser soll helfen. «Ist das gefährlich? Können Sie das verantworten?»  – «Ja.» – «Ok. Machen wir.» Das Gespräch öffnet Türen. Transport, Start und Landeplätze werden geregelt, vieles geht nun einfacher.

Die Engadiner Deltaflieger sind Pioniere. Gegen Ende der ersten Saison erscheint ein Bericht im Schweizer Fernsehen, in der Sendung Karussell. St. Moritz ist die erste Destination mit Delta-Passagierflügen in der Schweiz. Doch Heinz Zwyssig und seine Kollegen bewegen sich im juristischen Grenzbereich. Das Fliegen mit Passagieren ist in der Schweiz offiziell noch nicht erlaubt. Es gibt Diskussionen und eine Verwarnung des Schweizerischen Hängegleiter-Verbands. Die Engadiner Pioniere intervenieren, denn auch in den umliegenden Ländern wird schon zu zweit geflogen. In der Folge bietet der Verband erstmals Kurse «Ausbildung zum Passagierfliegen» mit anschliessender Prüfung an. Endlich ist das Fliegen mit Passagieren in der Schweiz legal.

Nach wechselnden Partnern kommt 1992 Daniel Waelti in Heinz Zwyssigs Team. Er arbeitet bei der Skischule St. Moritz, im Sommer verdient er sein Geld mit Tandemfliegen in Interlaken. Inzwischen ist er einer der routiniertesten Tandempiloten der Welt. Auch bei Heinz Zwyssig sind die Gäste gut aufgehoben: Er war während mehreren Jahren Trainer und Teamleader der Schweizer Nationalmannschaft im Deltafliegen. Er selbst wurde zweifacher Sieger bei der WM Red Bull Akkro Vertigo.

Fliegen zum Preis von anno dazumal

Anlässlich des 35-Jahre-Jubiläums offeriert Airtaxi St. Moritz eine Flugwoche zum Spezialpreis. Vom 16. März bis 22. März 2020 kostet ein Delta- oder Gleitschirmflug gleich viel wie anno dazumal: 160 Franken. Dokumentiert wird der Flug mit Fotos und Videos. Treffpunkt ist jeweils zur vollen Stunde zwischen 10 und 16 Uhr, der Startplatz auf Corviglia.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Voranmeldung erwünscht.

Reservationen: Heinz Zwyssig +41 (0)79 353 21 59



Ein neuer Look für Marguns

Engadin St. Moritz Mountains investiert in umfassende Erneuerungsarbeiten auf Marguns. Im
vergangenen Sommer wurde der Sessellift Trais Fluors saniert und mit neuen Sesseln ausgestattet,
im nächsten Sommer sind das Selbstbedienungsrestaurant und die Terrasse an der Reihe.

(News vom 22.11.2019)

Ab dieser Wintersaison schweben unsere Gäste mit dem Sessellift Trais Fluors noch unbeschwerter in die Höhe als bereits zuvor. Neue Komfortsitze, Sicherheitsbügel sowie eine leichtere Wetterschutzhaube machen den Lift nicht zuletzt für Kinder sicherer und bequemer. Auch im technischen Bereich wurde viel investiert. Die Totalumbaukosten beliefen sich auf CHF 2,3 Mio.

Im nächsten Sommer wird das Selbstbedienungsrestaurant auf Marguns vollständig umgebaut und modernisiert. Neben einem frischen Look erhält es mehr Platz, auch für die Verpflegung von Skischulen und Gruppen. Aufgewertet wird die bediente Terrasse im Obergeschoss. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf rund CHF 7 Mio.

Die beliebte Pizzeria Chadafö bleibt in ihrer heutigen Form bestehen, ist wegen der umfassenden Sanierungsarbeiten am Selbstbedienungsrestaurant im Sommer 2020 aber ebenfalls geschlossen. Damit die Gäste aus Celerina dennoch per Bergbahn zu einem Gastronomiebetrieb auf dem Berg fahren können, nehmen die Engadin St. Moritz Mountains in dieser Zeit die Sesselbahn Marguns–Corviglia in Betrieb.

Im Winter 2020/2021 ist der Umbau auf Marguns abgeschlossen und die Pizzeria Chadafö sowie das umgebaute Restaurant & Bar Marguns verwöhnen ihre Gäste wieder auf dem gewohnt hohen Niveau.

Eine Neuigkeit gibt es übrigens bereits in diesem Winter bei der Talstation Celerina: Ab sofort müssen die Gäste den Weg vom Parkplatz hinauf zur Kasse nicht mehr zu Fuss zurücklegen, sondern können dies bequem auf einem sogenannten Förderband tun.



Wenn der Schnee unter den Füssen knirscht

Mittendrin und doch weit weg vom Rummel: Zwei neue Winterwanderwege auf Corviglia laden zum genussvollen Entdecken der verschneiten Märchenlandschaft abseits der Pisten ein.

(News vom 22.11.2019)

Die zwei neuen Winterwanderwege führen von Corviglia nach Marguns und von Marguns zur Mittelstation Chantarella und dauern je eine Stunde. Während der erste Weg oberhalb der Waldgrenze mit der Sicht auf die Berge und mit einer Stärkung in den Restaurants auf Marguns lockt, führt der zweite Weg am Schluss durch den Wald nach Chantarella – ein Highlight, wenn dieser frisch verschneit ist. Geöffnet sind die Wege während der Wintersaison, je nach Schneeverhältnissen. Zum ersten Mal öffnen die beiden Wege voraussichtlich vor Weihnachten. Weitere Infos: mountains.ch/winterwandern



Kiko, der Snow-Dealer

Hey – hast du Lust auf Schnee? Diese Frage sorgte bei Fussgängern in Zürich für Lacher und Verwirrung. Comedian Kiko war als Dealer unterwegs und versuchte den Passanten Schnee zu verkaufen. Das Ganze hatte natürlich einen ganz harmlosen Hintergrund, wie sich nach der ersten verblüfften Reaktion herausstellte. Denn es handelte sich um echten Schnee – aus dem Engadin.

Der Hintergrund der Aktion war natürlich der Snow-Deal, das dynamische Preissystem der Oberengadiner Bergbahnen. Mit diesem gibt es auch in dieser Wintersaison wieder Tagestickets bereits ab 45 Franken. Je nach Nachfrage ist der Preis für die Tickets am jeweiligen Gültigkeitstag unterschiedlich hoch. Frühbucher profitieren von grosszügigen Rabatten. Für Familien gibt es besondere Vorteile mit tollen Rabatten für die Kleinen.